Viel Interessantes zu erfahren gab es auch heuer wieder bei der Lehrlingsmesse des AMS Gmunden. Diese Gelegenheit, sich zu informieren und mit VertreterInnen der Gmundner Betriebe in Kontakt zu treten, ließen sich die Kids der PTS Gmunden natürlich nicht entgehen!

 

Hier einige Foto-Impressionen: AMS-Lehrlingsmesse 2018/19

 

 

 

 

 

Mathematik und Kunst

geschrieben von Johanna Bammer und Roman Wachsmann, P1

 

In den vergangenen BOL Stunden befassten sich die SchülerInnen der P1 mit den Kunstwerken von Mondrian, Vasarely, Kandinsky und Escher. Der nächste Schritt war das Kolorieren selbst kreierter Kunstwerke. Auch die SchülerInnen der Familienklasse der Nikolaus Lenau Schule reichten einige Bilder zu diesem Projekt ein. Am 19. November erhielten wir auch Hilfe der Schnupperkinder der NMS Vorchdorf, welche mit viel Enthusiasmus bei der Sache waren. Insgesamt sind 20 Bilder dabei entstanden, die im Eingangsbereich der PTS Gmunden an der Bilderwand ausgestellt wurden. Aus den 20 Einzelbildern entstand wieder ein Gesamtkunstwerk. Alleine die Tatsache, dass die Bilder immer wieder umgehängt werden können, ergibt bei 20 Bildern 20! (= 20 faktoriell) 2,432,902,008,176,640,000 Möglichkeiten. Somit könnten wir 6,665,484,953,908,602 Jahre lang jeden Tag die Bilder umhängen, ohne dass jemals das gleiche Gesamtbild ausgestellt ist! Wir fangen einfach gleich mal damit an…

 

Mathematics and Art

written by Johanna Bammer and Roman Wachsmann, P1

 

During the latest BOL lessons the children form the P1-class dealt with the topic Mathematics and Art. They took a look at the pictures from Mondrian, Vasarely, Kandinsky and Escher. The next step was to colorize the self-made pictures. The „Familienklasse“ of Nikolaus Lenau School also handed in some pictures for this project. On the 19th of November some students with special needs from New Middle School Vorchdorf were guests in our class and together with us they worked with a lot of enthusiasm on the painting project. In total, 20 pictures were painted, which were hung on a wooden structure in the entrance area of Vocational School Gmunden. Out of the 20 single images, an overall picture was created. Because of the fact that the positions of the pictures can be changed again and again, the number of results will be 20! (= 20 factorial), which means 2,432,902,008,176,640,000 possibilities. Thus, we could change the pictures every day for 6,665,484,953,908,602 years without ever displaying the same overall picture! We’ll just get started right now…

 

Hier die Fotos: "Mathematics & Art" Akrylmalerei

 

Und hier ein kurzer Film: Mathematics & Art - Film auf Deutsch

 

Und noch ein kurzer Film: Mathematics & Art - Film 2

 

 

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser/die Verfasserin; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

This project has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.

 

 

 

 

 

 

 

 

ZAHLEN FRÜHER UND JETZT

 

Die ersten Anfänge von Zählverfahren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Die ersten deutlichen Anzeichen für das Vorhandensein von weitreichenden mathematischen Kenntnissen reichen bis 4000 Jahre vor Chr. zurück.

Die beiden Hochkulturen der Ägypter und Summerer kannten bereits die 4 Grundrechnungsarten sowie eine Annäherung für Pi.

Die Summerer verwendeten die Keilschrift, die in weichen Ton geritzt und dann gebrannt wurde. Durch einen Bestand von ca. 400 Tontafeln, die 1850 ausgegraben wurden, ist die babylonische Mathematik sehr gut dokumentiert.

Zur Mathematik der Ägypter existieren wegen der empfindlichen Papyri nur wenige Quellen.  Sicher ist jedoch, dass die Ägypter bereits ein dezimales System benützten.

Die Maya Zahlschrift wiederum basiert auf Basis 20. Als Grund dafür wird vermutet, dass die Maya mit Fingern und Zehen zählten.

Die griechische Mathematik beginnt ca. 600 – 400 vor Chr. Hier beginnt die Mathematik als Wissenschaft mit Pythagoras von Samos. Die Griechen brachten viele große Mathematiker wie Thales, Pythagoras, Hippokrates, Platon, Aristoteles, Euklid und viele mehr hervor. Viele ihrer Erkenntnisse werden auch heute noch nach über 2000 Jahren verwendet.

In der islamischen Welt übernahmen die muslimischen Mathematiker die indische Positionsarithmetik und entwickelten die griechische und indische Trigonometrie weiter und ergänzten die griechische Geometrie.

Das Wissen des Altertums wurde zunächst in Klöstern und Klosterschulen aufbewahrt. Später wurden diese von Universitäten als Zentren der Gelehrsamkeit abgelöst. Die arabischen Überlieferungen und Weiterentwicklung der griechischen Mathematik sowie die arabischen Adaptionen indischer Mathematik und Ziffernschreibung erfolgte auf dem Weg von Übersetzungen ins Lateinische und wurde so im Westen Europas bekannt.

 

Hier geht's zur Broschüre: Zahlen früher und jetzt

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser/die Verfasserin; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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