Erasmus+-Reise nach Spanien, ins Baskenland

Montag, 6. Juni 2016

Am Montag sind wir um 09.30 Uhr mit den Gastkindern vor der Schule gestanden und haben auf die LehrerInnen gewartet. Dann haben wir uns die Schule angeschaut. Wir haben ein Kunstprojekt mit einer Schablone gemacht: Wir mussten die Formen in der Schablone mehrmals mit einem Stift nachzeichnen und dabei die Schablone immer ein bisschen verrutschen. Wir sind dann in eine Halle gegangen und haben viele baskische Spiele ausprobiert. Danach sind wir essen gegangen, wo wir „Paella“ aßen, das ist Reis mit Meeresfrüchten und Fleisch. Nach dem Essen gingen wir zum Rathaus und lernten die Bürgermeisterin kennen. Wir konnten auch einheimischen Käse und Brot kosten. Wir wollten uns die Stadt (Etxarri-Aranatz, sprich: Etscharri-Aranatz) anschauen aber leider konnten wir nicht, weil es anfing zu regnen und hageln. Deshalb sind wir wieder in die Schule reingegangen und haben uns mit Google-Maps die Stadt angeschaut. Nach dem Regnen und Hagel sind wir in ein kleines Theater gegangen und haben uns die Präsentation von dem „Music & Art“-Projekt angeschaut, wo kleine Kinder etwas vorgestellt haben und ein kleines Video abgespielt haben, in dem sie ihre Schule und ihre Arbeit am Projekt vorgestellt haben. Wir wurden nach dem kleinen Projekt entlassen und wir konnten zu den Gastfamilien zurückkehren.

Kristijan Madzhunkov

Dienstag, 7. Juni 2016

Am Dienstag trafen sich alle Schüler, inklusive uns, um 9 Uhr bei der Schule. Kurz nach 9 kam ein Bus, in den wir einstiegen und in Richtung Berge fuhren. Nach circa einer halben Stunde sind wir auf dem Berg namens „Andia“ angekommen. Dort stiegen wir aus und warteten auf die Lehrer, die mit einem anderen Bus vom Hotel abgeholt worden sind. Nachdem die Lehrer gekommen waren, gingen wir circa eine Stunde lang einen Weg bis zu einer Felskante, wo eine kleine Kapelle stand. Der Ausblick war wunderbar, man konnte die ganze Umgebung beobachten und das Wetter spielte auch mit. Anschließend gingen wir in ein Restaurant am Berg essen. Dort gab es, wie jeden Tag, leckeres Mittagessen. Nach dem Mittagessen wurden wir mit dem Bus zur Schule gefahren, wo wir dann entlassen wurden. Den Rest des Tages verbrachten wir bei unseren Gastfamilien.

Markus Mittendorfer

Mittwoch, 8. Juni 2016

Am Mittwoch waren wir in Pasaia. Wir haben ein Museum besucht, das hieß „Albaola“. In dem Museum wird ein altes Schiff nachgebaut, das einmal gesunken ist. Dieses Schiff ist ein paar Jahre später im Wasser gefunden worden. Es war ein Walfängerschiff.
Dann sind wir nach Donostia (= San Sebastian) gefahren, dort haben wir eine Pause gehabt. Wir waren am Meer und sind am Strand spazieren gegangen. Die ungarische Lehrerin Anita ist sogar geschwommen!
In einer Universität waren wir essen. Nach dem Mittagessen sind wir nach Hause gegangen (zur Gastfamilie).
Und dann um 20 Uhr sind wir Abendessen in die Stadt gegangen.

Niki Purcsi

Donnerstag, 9. Juni 2016

Am Donnerstagvormittag sind wir zu Fuß zu einem Wald gegangen, dort haben wir von der baskischen Lehrerin einen Kompass und eine Karte bekommen. Damit mussten wir die einzelnen Checkpoints suchen. Eine Gruppe hat leider zu Beginn die falsche Abzweigung genommen und ist ca. 40 Minuten lang in die falsche Richtung gelaufen!
Nach dem Mittagessen sind wir mit dem Bus nach Pamplona gefahren und dort haben wir uns die Stierkampf-Arena angeschaut. Jedes Jahr im Juli ist dort das Stierrennen durch die Stadt. Bei diesem Rennen laufen immer ein paar Leute mit, die lebensmüde sind! Wir waren auch bei der Arena, wo jedes Jahr die grausamen Stierkämpfe stattfinden. Nach der Besichtigung von Pamplona sind wir mit dem Bus zurück zu unserer Gastfamilie gefahren.

Alex Hanousek

Freitag, 10.6. und Samstag, 11.6.2016

Am Freitag machten wir uns auf den Weg Richtung Bilbao. Allerdings gab es noch einen kurzen Zwischenstopp in Gaztelugatxe (sprich: Gastelugatsche), einem kleinen Ort am Meer, wo wir von einem Aussichtspunkt aus den Berg hinunter zu einer kleinen Kirche auf einer Felseninsel wanderten. Anschließend brachte uns der Bus zu unserem Hotel in Bilbao, wo wir fürstlich zu Abend aßen und uns anschließend die EM-Eröffnung ansahen.
Am nächsten Tag fuhren wir vormittags ins Stadtzentrum von Bilbao und besuchten das Guggenheim-Museum. Die Ausstellungs-Exponate waren teilweise sehr – ähm, wie soll man sagen – speziell! Angetan waren wir aber von der futuristischen Fassade des Museums, die aus lauter Titanplatten bestand! Auch die Silberkugeln und die glänzenden „Tulips“ im Außenbereich des Museums gefielen uns sehr, sowie der flache Teich, über den alle 30 Minuten künstlicher Nebel waberte!
Schließlich begaben wir uns zum Flughafen und traten unsere lange, ermüdende Heimreise an. Doch alle Strapazen waren vergessen, als wir um Mitternacht endlich alle unsere Familie wiedersahen!
Alles in allem war es eine unvergessliche Reise, die uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Alex Hanousek, Kristijan Madzhunkov, Markus Mittendorfer, Niki Purcsi

Montag, 11.4.2016

Ich bin am Montag in der Früh mit dem Bus in die Schule gefahren. Um halb acht war ich in der Schule, da kamen die  Erasmus-Kinder und wir haben sie nett begrüßt.

Dann kamen Frau Sodnikar und Frau Dotter, mit denen wir vier Stunden lang gemalt haben. Danach war Pause. Die SchülerInnen der P3 hatten ihre Klasse toll dekoriert, mit Stehtischen und weißen Tischtüchern. Es gab auch grüne Servietten, die hatte die Tourismus-Gruppe zu wunderschönen Seerosen und Schwänen gefaltet. Es gab Würstel mit  Semmeln und ein Getränk. Das war sehr lecker, das fanden unsere Gäste ziemlich cool! Dann haben wir mit unseren lieben Gästen Obstsalat gespielt, das war sehr lustig. Die Lehrer mussten auch mitspielen, hihi. Dann haben wir noch ein Detektivspiel gespielt, das war auch sehr lustig. Danach zeichnete jeder von uns ein Wappen – was wir mögen, was unser Traum ist usw. Anschließend haben Kiko, Mitti, Teo und Valentina Pava auf Deutsch, Englisch, Rumänisch und Spanisch gesagt, dass wir mit den Gästen einen Spaziergang durch das schöne Gmunden machen wollen.

Jeder von uns hatte eine Station, zu der er auf Englisch ein paar Informationen gegeben hat. Das  war sehr toll!

Zuerst sind wir auf den Kalvarienberg gegangen, dort hat Stefan vorgelesen. Danach sind wir zur Kirche und zum Rinnholzplatz mit dem Keramikbrunnen gegangen, dort  hat Marko vorgelesen. Dann sind wir zur Traun und zum Traunsee gegangen, dort haben Kiko und Vicky vorgelesen. Anschließend haben wir Halt beim Rathaus gemacht, dort hat Markus etwas gesagt und wir haben dem Bürgermeister einen persönlichen Besuch abgestattet. Herr Stefan Krapf hat auf Englisch eine Rede  für unsere Gäste gehalten.  Dann hat er extra für uns das Glockenspiel eingeschaltet, das war sehr schön! Danach sind wir weitergegangen und Valentina Pava hat etwas über die  Esplanade vorgelesen. Dann kam ich an die Reihe! Ich habe etwas über den Traunstein und Ramiz etwas über den Grünberg vorgelesen – ich war so aufgeregt! Unser letztes Ziel war das Schloss Ort. Vanessa und Iris haben die Sage vom Riesen Erla vorgelesen und Bilder hergezeigt, die Niki gemalt hatte. Es war ein toller Tag, es hat mir so gut gefallen, es war zwar anstrengend aber auch sehr abwechslungsreich!

Valentina Lohmann

 

Am Dienstag, den 12.04.2016 haben wir uns um 0810 Uhr beim Bahnhof in Gmunden getroffen.

Wir fuhren mit dem Zug nach Hallstatt und wurden schon von unserem Boot, einem „Mutzen“, empfangen.

Der Abstieg zum Ufer war sehr steil und anstrengend zu bewältigen. Es dauerte eine Weile bis wir losfahren konnten, da wir viele Leute waren. Die Überfahrt über den See war sehr wackelig aber auch lustig. Angelangt an der anderen Uferseite schlug das Wetter rasch um und daher wollten wir schnell zur HTL in Hallstatt gelangen.

Wir wurden sehr herzlich begrüßt und  wurden in einen Raum geführt, in dem uns der Schuldirektor und ein HTL Lehrer mit einer Präsentation über die Schule empfingen. Danach bekamen wir eine Führung durch die Schule.

Nach der Führung gingen wir etwas in einem Gasthaus essen. Wir wurden von einem Buffet überrascht. Das Essen bestand aus: Schnitzel mit Kartoffeln, Fisch, Gemüse, Grillspießen und Suppe. Als Nachspeise durften wir zwischen Apfelstrudel oder Topfenstrudel auswählen. Danach gingen wir durch Hallstatt und hatten eine Stunde lang Freizeit.

Nach so einem langen Tag freuten wir uns schon auf unser Zuhause!

Vanessa Pesendorfer & Vicky Rosenauer

 

Am Mittwoch, den 13.04.2016 haben wir uns um 8°° Uhr am Parkplatz vom Hotel Hocheck getroffen, von wo aus wir ungefähr eine Stunde lang nach Hallstatt gefahren sind. Dort angekommen sind wir zur Standseilbahn gegangen und zum Salzbergwerk hinaufgefahren, wo wir Schutzgewand bekommen haben. Dann haben wir an einer Führung durch das Salzbergwerk teilgenommen. Bei der Führung haben wir uns einen Film angeschaut und sind eine alte Bergwerksrutsche hinuntergerutscht. Als die Führung zu Ende war, gingen wir in den Bergwerkshop. Danach sind wir in die Rettenbachmühle Essen gegangen, wo wir schön warm gegessen haben. Danach sind wir in die Kaiservilla gefahren, wo wir viele interessante Sachen über Kaiser Franz Joseph und dessen Ehefrau Sissi und deren Königliches Leben erzählt bekommen haben. Nach der Führung durften wir ein bisschen durch Bad Ischl bummeln. Danach fuhren wir in die Mostschenke, um zu Abend zu essen und dann fuhren wir zurück ins Hotel Hocheck, wo wir von unseren Eltern schon erwartet wurden.

Valentina Pava

 

Donnerstag, 14. April:

Der 4. Tag war angebrochen und es ging ab nach Salzburg!

Nach etwa einer Stunde Busfahrt erreichten wir Salzburg. Vom Bus ausgestiegen ging´s los zum Schlossgarten vom Schloss Mirabell. Dort sahen wir viele Straßenkünstler und wundervolle Blumen. Anschließend gingen wir weiter durch zahlreiche Gassen, wo wir viele alte Gebäude sahen. Auf dem Domplatz besichtigten wir den Dom. Danach hatten wir für 45 Minuten die Gelegenheit, uns selbst noch ein paar Eindrücke der Stadt zu holen. Nach dieser Freizeit gingen wir zum Mozarthaus. Dort war es sehr spannend, denn man sah, wie das österreichische Ausnahmetalent damals gelebt hatte. Man konnte dort viele tolle Ausstellungsstücke betrachten. Nach dem Besuch in dem Haus gingen wir Mittagessen ins Sternbräu. Dort gab es leckere Köstlichkeiten. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Mönchsberglift auf den Mönchsberg. Von dort sah man über die ganze Stadt. Anschließend gingen wir zu Fuß wieder runter. Unten angekommen kehrten wir im Müllner ein, wo wir etwas tranken. Um 16 Uhr fuhren wir mit dem Bus in Richtung nach Hause.

Markus Mittendorfer & Kiko Madzhunkov

 

Am Freitag stand der Besuch der Gmundner Keramik am Programm. in einer sehr interessanten Führung erfuhren wir allerhand Wissenswertes über die Herstellung von Keramik und lernten sogar die Maltechniken für die typischen Muster der Gmundner Keramik kennen: Das Grüngeflammte, die Blümchen, den Hirsch sowie die getupften Ränder. Anschließend freuten sich alle, Souvenirs im Einkaufszentrum erstehen zu können. Der krönende Abschluss für unsere Gäste war schließlich das Mittagessen im Gasthof Urzn – vom Essen sowie vom Ausblick waren alle gleichermaßen hellauf begeistert!

Barbara Sokolowsky